Veröffentlicht am 14. September 2026 · Lesezeit: 10 Min.
Nachsendeauftrag bezahlen: Zahlungsmöglichkeiten online, in der Filiale und an der Poststation
Von Lena Hartwig · Fachredakteurin Umzug & Postdienste · Zuletzt geprüft: 14. September 2026
Für den Nachsendeauftrag der Deutschen Post gibt es weder eine Rechnung mit Zahlungsziel noch eine Ratenzahlung: Die Gebühr — 31,90 € online, 34,90 € an Poststation oder Filiale, jeweils für sechs Monate und für Privatkunden — wird vor dem Start bezahlt. Im Online-Shop standen bei unserer Prüfung als Gastbestellung am 13. September 2026 PayPal und Kreditkarte zur Wahl; in der Filiale erteilen Sie den Auftrag per Formularset am Schalter, an der Poststation am Gerät.
Dieser Ratgeber sortiert die Zahlungsmöglichkeiten nach Bestellweg, beantwortet die Fragen, die am häufigsten gestellt werden — PayPal, Lastschrift, Rechnungskauf, Bargeld —, und gibt wieder, was laut AGB und häufigen Fragen der Post mit dem Geld passiert, wenn Sie den Auftrag stornieren. Am Ende steht, wie Sie bei uns bezahlen, falls Sie den Auftrag nicht selbst stellen möchten.
Das Wichtigste in Kürze
- Online im Post-Shop: PayPal oder Kreditkarte. Bei unserer Prüfung am 13.09.2026 standen im Bezahlschritt des Nachsendeservice genau diese beiden Zahlarten zur Wahl, bei Kreditkarte Visa, Mastercard und American Express. Lastschrift setzt laut Shop ein registriertes Kundenkonto mit hinterlegter Bankverbindung voraus.
- Bezahlt wird im Voraus. Die AGB des Post-Shops verlangen die Entgelte für den Nachsendeservice „im Voraus“; Kauf auf Rechnung gibt es nicht. Die Rechnung kommt danach als PDF per E-Mail.
- Filiale und Poststation: 34,90 € statt 31,90 €. In der Filiale erteilen Sie den Auftrag per Formularset am Schalter; welche Zahlarten dort gelten, veröffentlicht die Post online nicht. An der Poststation wird laut DHL Group bargeldlos bezahlt.
- Kein Widerrufsrecht, Teilerstattung nur vor dem Start. So steht es in den Shop-AGB und in den häufigen Fragen der Post. Nach dem Auftragsstart stellt die Post keine Erstattung in Aussicht.
- Bei uns: Kreditkarte, Google Pay, Apple Pay. Kein PayPal, keine Lastschrift, keine Rechnung. 129,90 € für sechs Monate inklusive Postgebühr — wer selbst bei der Post bestellt, zahlt 31,90 €.
Inhaltsverzeichnis
- 1. Zahlungsmöglichkeiten im Überblick
- 2. Online im Post-Shop: PayPal und Kreditkarte
- 3. Vorkasse: Das Geld kommt vor dem Start
- 4. In der Filiale und an der Poststation
- 5. PayPal, Lastschrift, Rechnung: die drei häufigsten Fragen
- 6. Rechnung, Auftragsbestätigung, Beleg
- 7. Widerruf, Stornierung, Erstattung
- 8. Bezahlen bei nachsendeauftrag.help
- 9. Fazit
- Häufige Fragen
Zahlungsmöglichkeiten im Überblick: vier Bestellwege, vier Antworten
Wie Sie den Nachsendeauftrag bezahlen, hängt davon ab, wo Sie ihn stellen. Die Deutsche Post nennt in ihren häufigen Fragen drei Wege: Der Nachsendeservice lässt sich „online im Shop der Deutschen Post, in den Filialen der Deutschen Post per Formularset oder an einer Poststation“ beauftragen. Dazu kommt der Weg über einen Dienstleister wie uns. Für jeden Weg gelten ein anderer Preis und andere Zahlarten:
| Bestellweg | Preis, 6 Monate (privat / geschäftlich) | Zahlarten (belegt) | Wann bezahlt wird |
|---|---|---|---|
| Online-Shop der Post | 31,90 € / 51,90 € | PayPal, Kreditkarte (Visa, Mastercard, American Express) — Stand 13.09.2026; weitere Verfahren je nach Kundenkonto, Kundengruppe und Warenkorb | im Voraus, laut AGB |
| Filiale (Schalter) | 34,90 € / 54,90 € | von der Post online nicht veröffentlicht; belegt ist nur die POSTCARD der Geschäftskunden | vor Ort |
| Poststation (Automat) | 34,90 € / 54,90 € | bargeldlos: EC-Karte, Visa, Mastercard, Google Pay, Apple Pay — von der DHL Group für den Markenkauf am Gerät beschrieben | am Gerät |
| nachsendeauftrag.help | 129,90 € (Postgebühr enthalten) | Kreditkarte (Visa, Mastercard), Google Pay, Apple Pay über Stripe | im Voraus, einmalig |
Zwei Dinge fehlen in jeder Zeile, und das ist kein Versehen: Rechnungskauf mit Zahlungsziel und Ratenzahlung. Der Nachsendeauftrag wird auf allen Wegen vor dem Start bezahlt — bei der Post laut ihren AGB, bei uns laut unseren. Wer die Preise selbst vergleichen möchte, findet alle Varianten im Ratgeber Nachsendeauftrag Kosten; welcher Bestellweg zu welcher Situation passt, steht im Vergleich Nachsendeauftrag online oder Filiale.
Online im Post-Shop: PayPal und Kreditkarte im Bezahlschritt
Die Bestellung läuft über die Nachsendeservice-Seite im Shop der Deutschen Post. Wir haben den Bezahlschritt am 13. September 2026 selbst durchgespielt, mit dem Produkt „Nachsendeservice privat 6 Monate“ zu 31,90 € inklusive 19 % Umsatzsteuer. Zur Wahl standen im Checkout zwei Zahlungsarten:
- PayPal
- Kreditkarte — Visa, Mastercard und American Express
Außerdem zeigte der Checkout den Hinweis „Kein Mindestbestellwert“ und das Kästchen, mit dem Sie die AGB und die Widerrufsbelehrung bestätigen. Im Fußbereich des Shops sind zusätzlich die Logos von SEPA, Apple Pay und Google Pay abgebildet. Ob diese drei Verfahren für den Nachsendeservice wählbar sind, ist damit nicht belegt — im Bezahlschritt des Nachsendeservice standen an diesem Tag PayPal und Kreditkarte zur Wahl.
Was der Shop selbst über seine Zahlungsarten schreibt
Auf der Seite Zahlungsinformationen beschreibt der Shop der Deutschen Post sein gesamtes Angebot — für alle Produkte, nicht nur für den Nachsendeservice. Der erste Satz dort ist der wichtigste: Es könnten „in Abhängigkeit des Inhalts Ihres Warenkorbs und Ihrer Kundengruppe evtl. nicht alle Zahlmethoden zur Verfügung stehen“. Im Einzelnen nennt die Seite:
| Zahlungsart | Was der Shop dazu schreibt |
|---|---|
| Kreditkarte | Visa, Mastercard und American Express; die Kartenprüfnummer wird beim Bezahlen abgefragt. Andere Kartenanbieter: „derzeit nicht möglich“. |
| PayPal | Weiterleitung zu PayPal, dort Anmeldung und Abschluss mit wenigen Klicks. |
| SEPA-Lastschrift | Nur „als registrierter Kunde“: Die Bankverbindung wird einmal im Kundenkonto hinterlegt und nach jedem Login wiederverwendet. |
| POSTCARD | Kundenkarte für Geschäftskunden mit Bezahlung per Lastschrift; im Shop nur mit PIN einsetzbar. |
| Apple Pay | Nur auf Geräten mit iOS und im Safari-Browser. |
| Google Pay | Abhängig von Gerät, App-Voraussetzungen und Kontokonfiguration. |
Für die Praxis heißt das: Mit PayPal oder Kreditkarte bezahlen Sie im Shop ohne weitere Voraussetzungen. Alles andere hängt an Bedingungen — einem registrierten Konto mit Bankverbindung, dem passenden Gerät, der Kundengruppe —, und ob es für den Nachsendeservice überhaupt angeboten wird, sehen Sie erst im Bezahlschritt. Wer weder PayPal noch Kreditkarte nutzt, bestellt in der Filiale oder an der Poststation; die drei Euro Aufschlag dafür ordnet der Ratgeber Nachsendeauftrag online oder Filiale ein. Wie das Formular im Shop Schritt für Schritt aussieht, zeigt der Ratgeber Nachsendeauftrag einrichten.
Vorkasse: Die Post will das Geld vor dem Start
Der Nachsendeauftrag wird bezahlt, bevor er läuft. Das steht nicht nur im Ablauf des Shops, sondern in den Allgemeinen Geschäftsbedingungen des Post-Shops, Teil I zum Nachsende- und Lagerservice (Stand 19. März 2026), Ziffer 5 Absatz 1: „Der Auftraggeber hat die vereinbarten Entgelte im Voraus mit einer der im Shop angebotenen Zahlungsmöglichkeiten zu entrichten.“ Im selben Absatz heißt es, alle Preise seien Bruttopreise inklusive Umsatzsteuer.
Eine Begründung liefern die AGB nicht, und wir erfinden keine. Drei Folgen für Sie sind trotzdem eindeutig:
- Es gibt keinen Kauf auf Rechnung. Eine Rechnung bekommen Sie — als PDF per E-Mail, dazu gleich mehr —, aber erst nach der Zahlung und als Beleg, nicht als Zahlungsaufforderung mit Frist.
- Es gibt keine Ratenzahlung. Der Betrag für sechs Monate wird in einer Summe fällig: 31,90 € privat, 51,90 € geschäftlich.
- Das Zahlungsmittel gehört in die Zeitplanung. Die Post bittet darum, den Auftrag spätestens fünf Werktage vor Beginn der Laufzeit zu erteilen. Bis dahin muss auch die Zahlung abgeschlossen sein. Was der Vorlauf im Einzelnen bedeutet, steht im Ratgeber Nachsendeauftrag: Dauer und Aktivierung.
Vorkasse bei Dienstleistern
Weil die Post selbst im Voraus kassiert, ist Vorkasse bei einem Dienstleister für sich genommen kein Warnsignal — auch wir richten den Auftrag erst nach dem Zahlungseingang ein. Worauf es stattdessen ankommt — ein sichtbarer Endpreis, Zahlungsarten mit einem zweiten Ansprechpartner im Streitfall, eine auffindbare Widerrufsbelehrung —, steht im Ratgeber Warnung vor teuren Drittanbietern.
In der Filiale und an der Poststation: 34,90 € und die offene Frage nach der Zahlart
Wer nicht online bestellen kann oder will, geht in eine Postfiliale oder an eine Poststation. Beides kostet 34,90 € für Privatkunden und 54,90 € für Geschäftskunden — drei Euro mehr als online, je Auftrag. In der Filiale wird der Auftrag laut Post „per Formularset“ erteilt, an der Poststation am Gerät.
Filiale: Die Post nennt keine Liste der Zahlarten
Welche Zahlungsmittel am Schalter angenommen werden, veröffentlicht die Deutsche Post auf ihren Seiten zum Nachsendeservice nicht — weder zu Bargeld noch zu Girocard oder Kreditkarte. Belegt ist eine einzige Aussage, und die betrifft Geschäftskunden: Die POSTCARD, die Kundenkarte mit Lastschrift, kann laut Shop „in allen Filialen der Deutschen Post und beim Zusteller zur bargeldlosen Bezahlung eingesetzt werden“. Für alle anderen gilt: Ob Sie am Schalter bar, mit Girocard oder mit Kreditkarte zahlen können, erfahren Sie in der Filiale selbst. Wer auf eine bestimmte Zahlart angewiesen ist, ruft vorher an oder nimmt zur Sicherheit ein zweites Zahlungsmittel mit.
Was Sie in der Filiale in jedem Fall bekommen, ist ein Beleg. Die AGB der Post zum Nachsendeservice verlangen bei jeder späteren Korrektur, Stornierung oder Kündigung die „auf dem Auftrags-Beleg vermerkte Nummer“ — bewahren Sie den Beleg also auf.
Poststation: bargeldlos am Automaten
Die Poststation ist ein Automat ohne Personal. Zur Bezahlung dort gibt es eine Aussage der DHL Group, zu der die Deutsche Post gehört: In der Pressemitteilung zum Ausbau auf 1.000 Poststationen vom 19. Juni 2023 heißt es unter der Überschrift „Bargeldlose Zahlung vor Ort“, Brief- und Paketmarken könnten „mit allen gängigen EC-Karten, mit Visa- und Master Card sowie mit Google Pay und Apple Pay bezahlt werden“. Beschrieben ist das für den Kauf von Marken; ob für den Nachsendeauftrag am selben Gerät dieselben Verfahren gelten, sagt die Mitteilung nicht, und zu Bargeld enthält sie keine Aussage. Verlassen Sie sich deshalb auf das, was das Gerät im Bezahlschritt anzeigt.
Nachweise, Öffnungszeiten und Rückfragen entscheiden am Ende mehr als die Zahlart. Der Ratgeber Nachsendeauftrag online oder Filiale stellt die drei Wege vollständig gegenüber.
PayPal, Lastschrift, Rechnung: die drei häufigsten Fragen
Drei Fragen tauchen immer wieder auf; die Antworten fallen für den Post-Shop und für uns unterschiedlich aus, deshalb stehen beide nebeneinander.
Kann ich den Nachsendeauftrag mit PayPal bezahlen?
Im Shop der Deutschen Post: ja. PayPal war bei unserer Prüfung als Gastbestellung am 13. September 2026 eine der beiden angebotenen Zahlarten im Bezahlschritt des Nachsendeservice, und die Zahlungsinformationen des Shops führen PayPal für den gesamten Shop auf. Nach der Auswahl werden Sie zu PayPal weitergeleitet und schließen die Zahlung dort ab. Bei nachsendeauftrag.help: nein. Wir bieten PayPal nicht an; bei uns zahlen Sie mit Kreditkarte, Google Pay oder Apple Pay.
Geht Lastschrift?
Im Post-Shop nur unter Bedingungen — und für den Nachsendeservice nicht belegt. Der Shop bietet SEPA-Lastschrift laut eigener Angabe „als registrierter Kunde“ an, mit einmal im Kundenkonto hinterlegter Bankverbindung; die Hilfeseite der Post nennt als Voraussetzung, „dass Sie sich bei uns registriert und Ihre Bankinformationen hinterlegt haben“. Im Bezahlschritt des Nachsendeservice stand Lastschrift am 13. September 2026 nicht zur Wahl. Ob sie mit einem registrierten Konto erscheint, können wir nicht sagen — der Shop weist selbst darauf hin, dass Warenkorb und Kundengruppe über die verfügbaren Zahlmethoden entscheiden. Geschäftskunden mit POSTCARD zahlen über diese Karte per Lastschrift. Bei uns: keine Lastschrift.
Kann ich den Nachsendeauftrag auf Rechnung bestellen?
Nein, weder bei der Post noch bei uns. Die AGB des Post-Shops verlangen die Zahlung „im Voraus“; eine Rechnung erhalten Sie, aber nach der Zahlung und als Beleg, nicht als Zahlungsaufforderung. Einen Rechnungskauf für Geschäftskunden nennt die Post auf ihren Seiten zum Nachsendeservice nicht; als eigene Zahlart für Firmen führt der Shop die POSTCARD mit Lastschrift. Was für geschäftliche Aufträge sonst gilt, vom Nachweis bis zum Preis von 51,90 €, steht im Ratgeber Nachsendeauftrag für Firmen. Auch bei uns gibt es keine Rechnung mit Zahlungsziel: Wir richten den Auftrag nach dem Zahlungseingang ein.
Rechnung, Auftragsbestätigung, Beleg: was Sie nach der Zahlung bekommen
Nach der Zahlung bekommen Sie bei der Post zwei Dinge, die Sie beide aufheben sollten.
- Die Rechnung als PDF per E-Mail. Die AGB des Post-Shops halten in Ziffer 5 Absatz 2 fest: „Der Kunde ist damit einverstanden, dass ihm die Rechnungen im PDF-Format an die angegebene E-Mail-Adresse geschickt werden.“ Eine Rechnung auf Papier ist für die Online-Bestellung also nicht vorgesehen — geben Sie die E-Mail-Adresse sorgfältig ein und prüfen Sie den Spam-Ordner.
- Die Auftragsbestätigung mit der Auftragsnummer. Die Post schreibt in ihren häufigen Fragen, die Auftragsnummer finde sich „u. a. in Ihrer Auftragsbestätigung“. Diese Nummer brauchen Sie für alles, was später kommt: Änderungen, eine Stornierung, eine außerordentliche Kündigung oder eine Frage an den Kundenservice — die Post nimmt solche Anliegen „unter Angabe Ihrer Auftragsnummer“ über ihr Kontaktformular entgegen.
In der Filiale tritt an die Stelle der E-Mail der Beleg vom Schalter mit der darauf vermerkten Nummer. An der Poststation zeigt das Gerät, ob es einen Beleg druckt oder eine E-Mail-Adresse abfragt — belastbar beschreiben können wir das nicht.
Von uns bekommen Sie nach der Zahlung eine Bestätigung per E-Mail. Eine gesonderte Rechnung im Sinne der Post-AGB verschicken wir nicht automatisch; wenn Sie für Ihre Unterlagen einen Beleg brauchen, schreiben Sie uns — die Adresse steht im Impressum.
Widerruf, Stornierung, Erstattung: was mit dem Geld passiert
Was mit dem Geld passiert, wenn Sie den Auftrag nicht mehr brauchen, regeln bei der Post zwei Texte: die AGB des Shops und die häufigen Fragen zum Nachsendeservice. Mehr als das geben wir hier nicht wieder.
Kein Widerrufsrecht laut AGB
Ziffer 4 Absatz 5 der AGB zum Nachsendeservice lautet: „Dem Auftraggeber steht ein Widerrufsrecht nicht zu. Er kann seine Weisung zur Nachsendung von Briefen, briefähnlichen Sendungen, einschließlich Schriftstücken aus Postzustellungsaufträgen sowie für die Lagerung von Briefen und briefähnlichen Sendungen nicht widerrufen.“ Das 14-tägige Widerrufsrecht, das Sie von anderen Online-Bestellungen kennen, sehen die AGB für den Nachsendeauftrag also nicht vor. Ob und wie diese Klausel in Ihrem Fall greift, beurteilen wir nicht — maßgeblich ist die Widerrufsbelehrung, die Ihnen die Post im Bezahlschritt anzeigt und die Sie dort per Häkchen bestätigen.
Kündigung aus wichtigem Grund
Was bleibt, ist die außerordentliche Kündigung. Die AGB nennen als wichtigen Grund „insbesondere“ einen „erneuten Wohnsitzwechsel“, verlangen einen Nachweis des Grundes sowie die Auftragsnummer, und sie legen fest, dass eine solche Kündigung ab sofort gilt, aber „frühestens 3 Werktage nach deren Eingang beim Auftragszentrum berücksichtigt“ wird. Ein Anspruch auf Geld zurück ist damit nicht verbunden.
Erstattung: nur vor dem Start, und nur zum Teil
Zur Rückzahlung gibt es genau einen Satz, in den häufigen Fragen der Post: „Im Stornierungsfall kann eine Teilerstattung nur vor Auftragsstart erteilt werden.“ Wie hoch dieser Teil ausfällt, veröffentlicht die Post nicht. Nach dem Auftragsstart stellt sie keine Erstattung in Aussicht. Nach dem regulären Ende entstehen laut Post „keine weiteren Kosten“; eine Kündigung ist dafür nicht nötig.
| Situation | Was die Post dazu sagt | Geld zurück? |
|---|---|---|
| Stornierung vor dem Auftragsstart | über den Kundenservice, mit Auftragsnummer | Teilerstattung möglich; Höhe nicht veröffentlicht |
| Kündigung nach dem Start (etwa bei erneutem Umzug) | außerordentliche Kündigung mit Nachweis; berücksichtigt frühestens 3 Werktage nach Eingang | keine Erstattung in Aussicht gestellt |
| Widerruf innerhalb von 14 Tagen | laut Shop-AGB ausgeschlossen | — |
| Regulärer Ablauf nach sechs Monaten | endet automatisch, keine Kündigung nötig | nichts zu erstatten, keine weiteren Kosten |
Wie Sie Stornierung und Kündigung bei der Post konkret einreichen und was dabei zu beachten ist, steht Schritt für Schritt im Ratgeber Nachsendeauftrag kündigen und stornieren. Für Bestellungen bei uns gilt nicht die Regel der Post, sondern unsere Widerrufsbelehrung — mehr dazu im nächsten Abschnitt.
Bezahlen bei nachsendeauftrag.help: Kreditkarte, Google Pay, Apple Pay
Wenn Sie den Auftrag nicht selbst stellen möchten, übernehmen wir das: Sie geben Ihre Daten in unser Formular ein, wir prüfen sie und reichen den Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post ein. Bezahlt wird direkt im Formular über den Zahlungsdienstleister Stripe, mit einer von drei Zahlarten:
- Kreditkarte — Visa oder Mastercard
- Google Pay
- Apple Pay
Nicht möglich sind bei uns PayPal, Lastschrift, Überweisung und Kauf auf Rechnung. Die Zahlung ist einmalig: Sie zahlen den Gesamtpreis der gewählten Laufzeit im Voraus, es gibt kein Abonnement und keine spätere Abbuchung. Bei zwölf und 24 Monaten stellen wir die Anschlussaufträge bei der Post laut unseren AGB selbst und kündigen jeden per E-Mail an — die Postgebühren dafür sind im Gesamtpreis enthalten.
| Laufzeit | Unser Gesamtpreis | darin Postgebühr (privat, online) | Direkt bei der Post, selbst bestellt |
|---|---|---|---|
| 6 Monate | 129,90 € | 31,90 € | 31,90 € |
| 12 Monate | 239,90 € | 63,80 € (zwei Aufträge) | 63,80 € |
| 24 Monate | 449,90 € | 127,60 € (vier Aufträge) | 127,60 € |
Wer selbst bei der Post bestellt, zahlt weniger — 31,90 € statt 129,90 € für sechs Monate. Unser Aufschlag bezahlt die Abwicklung, die Prüfung der Angaben und bei den längeren Laufzeiten die Terminüberwachung, nicht einen günstigeren Tarif. Wie sich der Preis zusammensetzt, rechnet der Ratgeber Nachsendeauftrag Kosten vor.
Nach der Zahlung erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail; den Auftrag richten wir nach dem Zahlungseingang ein. Für Widerruf und Rückzahlung gilt unsere Widerrufsbelehrung: Sie können den Vertrag binnen 14 Tagen ab Vertragsabschluss ohne Angabe von Gründen widerrufen, und wir zahlen erhaltene Zahlungen spätestens 14 Tage nach Eingang des Widerrufs zurück — mit demselben Zahlungsmittel, das Sie eingesetzt haben. Haben Sie dem sofortigen Beginn zugestimmt, zahlen Sie den bis zum Widerruf erbrachten Anteil; das Widerrufsrecht erlischt vorzeitig, sobald wir den Auftrag vollständig bei der Deutschen Post eingerichtet haben und Sie dem vorzeitigen Beginn zugestimmt hatten. Wir sind ein privater Dienstleister und stehen in keiner Verbindung zur Deutschen Post AG.
Fazit: Zahlungsmittel bereitlegen, dann bestellen
Die Bezahlung des Nachsendeauftrags ist auf allen Wegen Vorkasse — der Unterschied liegt in der Zahlart und im Preis.
- Online bei der Post (31,90 € privat): PayPal oder Kreditkarte bereithalten. Lastschrift, Apple Pay und Google Pay sind an Bedingungen geknüpft und für den Nachsendeservice nicht belegt.
- Filiale (34,90 €): Auftrag per Formularset am Schalter. Welche Zahlarten dort gelten, veröffentlicht die Post nicht — vorher fragen, Beleg aufheben.
- Poststation (34,90 €): bargeldlos, laut DHL Group mit EC-Karte, Visa, Mastercard, Google Pay und Apple Pay beim Markenkauf; das Gerät zeigt, was für den Auftrag gilt.
- Geld zurück: laut AGB kein Widerrufsrecht, laut häufigen Fragen eine Teilerstattung nur vor dem Auftragsstart. Wer beim Startdatum unsicher ist, bestellt deshalb nicht auf Verdacht.
- Bei uns (129,90 € für sechs Monate, Postgebühr enthalten): Kreditkarte, Google Pay oder Apple Pay, einmalig im Voraus, mit 14-tägigem Widerrufsrecht nach unserer Belehrung. Günstiger ist der direkte Weg zur Post.
Nachsendeauftrag einrichten lassen
Sie füllen unser Formular aus und bezahlen mit Kreditkarte, Google Pay oder Apple Pay — einmalig, im Voraus, Postgebühren enthalten. Wir prüfen die Angaben, stellen den Auftrag bei der Deutschen Post und behalten bei den längeren Laufzeiten den Ablauftermin im Blick. Günstiger als der direkte Weg zur Post ist das nicht: Wer selbst bestellt, zahlt 31,90 €.
Laufzeit wählen und beauftragen →129,90 € für 6 Monate · 239,90 € für 12 Monate · 449,90 € für 24 Monate · Direkt bei der Deutschen Post: 31,90 € online, 34,90 € an Poststation oder Filiale.
Lieber selbst stellen? Anleitung: die drei Wege zum Nachsendeauftrag
Häufige Fragen zur Bezahlung des Nachsendeauftrags
Kann ich den Nachsendeauftrag mit PayPal bezahlen?
Im Shop der Deutschen Post ja: Bei unserer Prüfung am 13. September 2026 standen im Bezahlschritt des Nachsendeservice PayPal und Kreditkarte zur Wahl. Nach der Auswahl von PayPal werden Sie zu PayPal weitergeleitet und schließen die Zahlung dort ab. Bei nachsendeauftrag.help gibt es PayPal nicht — hier zahlen Sie mit Kreditkarte (Visa, Mastercard), Google Pay oder Apple Pay.
Geht Lastschrift beim Nachsendeauftrag?
Im Post-Shop nur mit Einschränkungen: SEPA-Lastschrift bietet der Shop laut eigener Angabe „als registrierter Kunde“ mit hinterlegter Bankverbindung an. Im Bezahlschritt des Nachsendeservice stand Lastschrift am 13. September 2026 nicht zur Wahl, und ob sie mit einem Kundenkonto erscheint, ist nicht belegt — der Shop weist selbst darauf hin, dass Warenkorb und Kundengruppe über die Zahlmethoden entscheiden. Geschäftskunden zahlen mit der POSTCARD per Lastschrift. Bei uns gibt es keine Lastschrift.
Kann ich den Nachsendeauftrag auf Rechnung bestellen?
Nein. Die AGB des Post-Shops verlangen, die Entgelte „im Voraus mit einer der im Shop angebotenen Zahlungsmöglichkeiten zu entrichten“. Eine Rechnung erhalten Sie nach der Zahlung als PDF per E-Mail — als Beleg, nicht als Zahlungsaufforderung mit Frist. Einen Rechnungskauf für Geschäftskunden nennt die Post auf ihren Seiten zum Nachsendeservice nicht. Auch bei uns gibt es keine Rechnung mit Zahlungsziel; wir richten den Auftrag nach dem Zahlungseingang ein.
Wie bezahle ich den Nachsendeauftrag in der Filiale?
In der Filiale erteilen Sie den Auftrag laut Post „per Formularset“ am Schalter und zahlen dort 34,90 € (privat) beziehungsweise 54,90 € (geschäftlich) für sechs Monate. Welche Zahlungsmittel der Schalter annimmt — Bargeld, Girocard, Kreditkarte —, veröffentlicht die Post online nicht; belegt ist nur, dass Geschäftskunden mit der POSTCARD „in allen Filialen“ bargeldlos zahlen können. Fragen Sie im Zweifel vorher in der Filiale nach und heben Sie den Beleg mit der Auftragsnummer auf.
Bekomme ich eine Rechnung für den Nachsendeauftrag?
Bei der Online-Bestellung ja: Laut AGB des Post-Shops werden „die Rechnungen im PDF-Format an die angegebene E-Mail-Adresse geschickt“. Dazu kommt die Auftragsbestätigung, in der laut Post die Auftragsnummer steht — sie brauchen Sie für jede spätere Änderung, Stornierung oder Kündigung. In der Filiale erhalten Sie einen Beleg am Schalter. Von uns bekommen Sie eine Bestätigung per E-Mail; wenn Sie eine gesonderte Rechnung benötigen, wenden Sie sich an service@nachsendeauftrag.help.
Was passiert mit dem Geld bei Widerruf oder Stornierung?
Bei der Post gilt laut Shop-AGB: „Dem Auftraggeber steht ein Widerrufsrecht nicht zu.“ Zur Stornierung sagen die häufigen Fragen der Post, eine Teilerstattung könne „nur vor Auftragsstart“ erteilt werden — die Höhe veröffentlicht die Post nicht, und nach dem Start stellt sie keine Erstattung in Aussicht. Bei einem erneuten Wohnsitzwechsel bleibt die Kündigung aus wichtigem Grund möglich, ohne Anspruch auf Geld zurück. Für Bestellungen bei uns gilt unsere Widerrufsbelehrung mit 14-tägigem Widerrufsrecht; die Einzelheiten zu beiden Wegen stehen im Ratgeber Nachsendeauftrag kündigen und stornieren.
Wie bezahle ich bei nachsendeauftrag.help?
Direkt im Bestellformular über den Zahlungsdienstleister Stripe — mit Kreditkarte (Visa, Mastercard), Google Pay oder Apple Pay. Die Zahlung ist einmalig und erfolgt im Voraus; PayPal, Lastschrift, Überweisung und Kauf auf Rechnung bieten wir nicht an. Der Gesamtpreis von 129,90 € für sechs Monate, 239,90 € für zwölf und 449,90 € für 24 Monate enthält die Postgebühren. Nach der Zahlung erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail. Wer selbst bei der Post bestellt, zahlt 31,90 € für sechs Monate.
Kann ich den Nachsendeauftrag mit Apple Pay oder Google Pay bezahlen?
Bei uns ja, beides. Im Shop der Deutschen Post führen die Zahlungsinformationen Apple Pay (nur mit iOS und Safari) und Google Pay für den gesamten Shop auf, und die Logos stehen im Fußbereich des Shops. Im Bezahlschritt des Nachsendeservice standen am 13. September 2026 jedoch PayPal und Kreditkarte zur Wahl — ob Apple Pay und Google Pay für dieses Produkt angeboten werden, ist damit nicht belegt. An der Poststation nennt die DHL Group beide Verfahren für den Kauf von Brief- und Paketmarken.
Muss ich den Nachsendeauftrag im Voraus bezahlen?
Ja. Für den Online-Shop legen die AGB der Post fest, dass die Entgelte „im Voraus“ zu entrichten sind; in der Filiale und an der Poststation zahlen Sie vor Ort bei der Beauftragung. Rechnungskauf und Ratenzahlung gibt es nicht. Bei uns ist es genauso: Der Gesamtpreis wird einmal im Voraus bezahlt, danach richten wir den Auftrag bei der Post ein. Planen Sie das Zahlungsmittel deshalb in den Vorlauf ein — die Post bittet um die Beauftragung spätestens fünf Werktage vor Beginn der Laufzeit.
Welche Zahlungsmöglichkeiten gibt es an der Poststation?
Die Poststation ist ein Selbstbedienungsautomat, an dem der Nachsendeauftrag laut Post beauftragt werden kann; er kostet dort wie in der Filiale 34,90 € (privat) beziehungsweise 54,90 € (geschäftlich). Zur Bezahlung nennt die DHL Group in ihrer Pressemitteilung vom 19. Juni 2023 unter „Bargeldlose Zahlung vor Ort“ EC-Karten, Visa, Mastercard, Google Pay und Apple Pay — beschrieben für den Kauf von Brief- und Paketmarken. Ob dieselben Verfahren für den Nachsendeauftrag gelten und ob Bargeld angenommen wird, sagt die Mitteilung nicht; maßgeblich ist, was das Gerät im Bezahlschritt anzeigt.
Weiterlesen
Quellen
- Deutsche Post AG, „Nachsendeservice“, abgerufen am 14.09.2026 — Quelle
- Deutsche Post AG, „Nachsendeservice: Häufige Fragen“, abgerufen am 14.09.2026 — Quelle
- Deutsche Post AG, „Shop, Checkout Nachsendeservice (eigene Prüfung)“, abgerufen am 13.09.2026 — Quelle
- Deutsche Post AG, „Shop: Zahlungsinformationen auf einen Blick“, abgerufen am 14.09.2026 — Quelle
- Deutsche Post AG, „Allgemeine Geschäftsbedingungen für den Shop der Deutschen Post, Teil I: Nachsende- und Lagerservice (Stand 19.03.2026)“, abgerufen am 14.09.2026 — Quelle
- Deutsche Post AG, „Hilfe zu Preisen und Bezahlung: Wie kann ich im Shop der Deutschen Post bezahlen?“, abgerufen am 14.09.2026 — Quelle
- DHL Group, „Pressemitteilung: Deutsche Post DHL baut Netz auf 1.000 Poststationen aus (19.06.2023)“, abgerufen am 14.09.2026 — Quelle