Aktualisiert am 12. September 2026 · Lesezeit: 10 Min.
Nachsendeauftrag verlängern: So funktioniert der Anschlussauftrag
Von Lena Hartwig · Fachredakteurin Umzug & Postdienste · Zuletzt geprüft: 12. September 2026
Ihr Nachsendeauftrag läuft bald aus und soll weiterlaufen? Dann steht am Anfang eine Klarstellung: Ein laufender Nachsendeauftrag lässt sich bei der Deutschen Post nicht verlängern. Es gibt dafür keine Option, weder online noch in der Filiale. Was es gibt, ist ein kompletter Neuauftrag mit Anschlussdatum, der erneut bezahlt wird: 31,90 € online oder 34,90 € in der Filiale für weitere sechs Monate.
Seit Januar 2025 bietet die Post ohnehin nur noch eine einzige Laufzeit an: sechs Monate. Für viele Umzüge reicht das nicht aus. Dieser Ratgeber zeigt, wie der Anschlussauftrag Schritt für Schritt funktioniert, wie Sie das Startdatum wählen, bis wann Sie bestellen müssen, was bei einer Lücke passiert und wie Sie den Ablauftermin nicht verpassen. Die drei Wege zu zwölf oder vierundzwanzig Monaten und den vollständigen Kostenvergleich finden Sie im Ratgeber Nachsendeauftrag für 12 Monate.
Das Wichtigste in Kürze
- Verlängern geht nicht. Ein laufender Auftrag der Deutschen Post lässt sich nicht strecken. Es braucht einen kompletten Neuauftrag mit Anschlussdatum, der erneut voll bezahlt wird.
- Das Startdatum ist der Tag nach dem Ablauf. Endet der laufende Auftrag am 31. Oktober, beginnt der Anschlussauftrag am 1. November. Das Enddatum steht in der Auftragsbestätigung der Post.
- Bestellen Sie zwei bis drei Wochen vor dem Ablauf, mindestens aber fünf Werktage vor dem Startdatum. Rückwirkend lässt sich Post nicht nachsenden.
- Eine Lücke heilt nicht mehr. Post, die zwischen Ablauf und Neustart ankommt, geht an die alte Adresse und wird nicht nachträglich umgeleitet.
- Selbst bestellen ist am günstigsten: 31,90 € je sechs Monate online. Unser Service kostet 129,90 € für 6, 239,90 € für 12 und 449,90 € für 24 Monate inklusive Postgebühren; der Aufpreis bezahlt die Fristenüberwachung.
Inhaltsverzeichnis
- Verlängern geht nicht: Was die Post stattdessen anbietet
- Warum sechs Monate oft nicht reichen
- Der Anschlussauftrag Schritt für Schritt
- Bis wann Sie bestellen müssen: Vorlauf und Termine
- Was passiert, wenn Sie den Anschluss verpassen
- Wie Sie den Termin nicht verpassen
- Wie lange ein Nachsendeauftrag insgesamt laufen kann
- Fazit
- Häufige Fragen
Verlängern geht nicht: Was die Post stattdessen anbietet
Bis Ende 2024 konnten Sie bei der Deutschen Post zwischen zwei Laufzeiten wählen: sechs oder zwölf Monate. Seit Januar 2025 gibt es diese Wahlmöglichkeit nicht mehr. Die Post hat ihr Angebot auf eine einzige Laufzeit reduziert: sechs Monate für 31,90 € bei Online-Bestellung, 34,90 € in der Filiale. Die früheren 12-Monats-Tarife wurden gestrichen. Für Geschäftskunden gelten 51,90 € online und 54,90 € in der Filiale.
Wer seine Post länger als ein halbes Jahr an die neue Adresse umleiten lassen möchte, muss deshalb selbst aktiv werden. Automatisch verlängert sich bei der Post nichts. Und auch auf Wunsch lässt sich ein laufender Auftrag nicht strecken: Es gibt weder eine Option im Kundenkonto noch ein Formular in der Filiale, mit dem sich das Enddatum nach hinten schieben ließe.
Was in der Praxis gemeint ist, wenn von Verlängerung die Rede ist, ist ein Anschlussauftrag: ein kompletter Neuauftrag mit denselben Daten, dessen Startdatum genau auf den Tag nach dem Ende des laufenden Auftrags fällt. Er wird neu geprüft und erneut voll bezahlt; einen Rabatt für Folgeaufträge gibt es nicht. Die Verbraucherzentrale empfiehlt, den Nachsendeauftrag möglichst frühzeitig zu stellen, und nennt dieselben Vorlaufwerte wie die Post: zwei bis drei Wochen, mindestens fünf Werktage. Für den Anschlussauftrag gilt das genauso.
Was sich an einem laufenden Auftrag dagegen noch anpassen lässt, etwa die Nachsendeadresse oder das Startdatum vor dem Beginn, steht im Ratgeber Nachsendeauftrag ändern. Die Laufzeit gehört nicht dazu.
So funktioniert der Anschluss im Zeitverlauf:
Warum sechs Monate oft nicht reichen
Auf den ersten Blick klingen sechs Monate nach einer langen Zeit. In der Praxis brauchen viele Absender deutlich länger, bis sie Ihre neue Adresse übernommen haben. Typische Beispiele:
- Behörden und Ämter: Finanzamt, Rentenversicherung oder Krankenkasse aktualisieren die Adresse nicht in allen Systemen gleichzeitig. Manche Bescheide werden nur einmal jährlich verschickt.
- Versicherungen und Banken: Gerade bei mehreren Verträgen kann es Monate dauern, bis alle Schreiben an die richtige Adresse gehen.
- Online-Shops und Abos: Viele vergessen, die Adresse bei Amazon, Zalando oder Zeitschriften-Abos zu aktualisieren. Hefte gehen dann an die alte Adresse, Pakete ohnehin, denn DHL-Pakete sind vom Nachsendeauftrag nicht erfasst.
- Vereine und Mitgliedschaften: Sportverein, ADAC, Gewerkschaft: Die Liste der Stellen, die Ihre Adresse gespeichert haben, ist länger als gedacht.
- Geschäftliche Post: Kunden, Lieferanten oder Geschäftspartner, die Ihre alte Firmenadresse verwenden, senden möglicherweise noch monatelang dorthin.
Wie lange einzelne Absender brauchen, bis sie die neue Adresse übernommen haben, lässt sich nicht seriös beziffern. Das hängt davon ab, wie oft sie Ihnen schreiben und wie schnell sie ihre Daten pflegen. Sicher ist nur: Mit sechs Monaten Nachsendung endet der Schutz zu einem festen Datum, unabhängig davon, ob bis dahin alle umgestellt haben.
Je systematischer Sie beim Umzug alle Absender informieren, desto kürzer ist die Zeit, in der Sie auf die Nachsendung angewiesen sind. Welche Stellen dazugehören, listet die Umzug-Checkliste auf. Die Nachsendung bleibt das Sicherheitsnetz für alles, was Sie dabei übersehen.
Der Anschlussauftrag Schritt für Schritt
Ein Anschlussauftrag ist nichts anderes als ein zweiter Nachsendeauftrag. Er unterscheidet sich vom ersten nur durch sein Startdatum. So gehen Sie vor:
- Enddatum des laufenden Auftrags ermitteln. Es steht in der Auftragsbestätigung, die Sie von der Deutschen Post erhalten haben, zusammen mit der Auftragsnummer. Wer die Bestätigung nicht mehr findet, sollte den Termin nicht schätzen, sondern beim Kundenservice der Post erfragen.
- Startdatum festlegen: der Tag nach dem Ablauf. Endet der laufende Auftrag am 31. Oktober, tragen Sie als Beginn den 1. November ein. Nicht denselben Tag, nicht eine Woche später. Dieses Anschlussdatum ist der einzige Punkt, an dem sich eine durchgehende Nachsendung von einer mit Lücke unterscheidet.
- Vorlauf einhalten. Die Post braucht mindestens fünf Werktage zwischen Bestellung und Startdatum; empfohlen sind zwei bis drei Wochen. Bestellen Sie den Anschlussauftrag also spätestens zwei bis drei Wochen vor dem Ablauf. Die Tabelle im nächsten Abschnitt nennt die Termine für konkrete Enddaten.
- Neu bestellen wie beim ersten Mal. Sie gehen erneut auf die Website der Deutschen Post oder in eine Filiale, füllen das Formular mit denselben Daten aus, also alte und neue Adresse sowie jeder Name, der nachgesendet werden soll, und bezahlen die Gebühr für weitere sechs Monate: 31,90 € online, 34,90 € in der Filiale. Für Geschäftskunden sind es 51,90 € beziehungsweise 54,90 €, Details im Ratgeber Nachsendeauftrag für Firmen. Wie das Bestellformular Feld für Feld auszufüllen ist, zeigt die Anleitung zum Einrichten.
- Bestätigung aufbewahren und den nächsten Termin notieren. Auch der Anschlussauftrag endet nach sechs Monaten. Wer zwölf oder vierundzwanzig Monate braucht, wiederholt das Verfahren ein- beziehungsweise dreimal.
Vorteile, wenn Sie den Anschlussauftrag selbst stellen
- Günstigster Preis: 31,90 € pro sechs Monate bei Online-Bestellung
- Volle Kontrolle über Start- und Enddatum
Nachteile
- Sie müssen selbst an den Ablauf denken; eine Erinnerung durch die Post gibt es nicht
- Erneute Eingabe aller Daten im Formular
- Bei verspäteter Bestellung entsteht eine Lücke: Post geht in dieser Zeit an die alte Adresse und, wenn diese nicht mehr erreichbar ist, zurück an den Absender
Der Anschlussauftrag lässt sich online oder in der Filiale stellen, die Fristen sind auf beiden Wegen dieselben. Was sonst für den einen oder anderen Weg spricht, vergleicht der Ratgeber Nachsendeauftrag online oder in der Filiale.
Bis wann Sie bestellen müssen: Vorlauf und Termine
Für den Anschlussauftrag gelten dieselben Fristen wie für den ersten Auftrag. Die Deutsche Post nennt zwei Werte: mindestens fünf Werktage zwischen Bestellung und Startdatum, empfohlen sind zwei bis drei Wochen. Rückwirkend geht es nicht, ein Auftrag wirkt immer erst ab seinem Startdatum. Mit diesen beiden Werten lässt sich der Bestelltermin für jedes Enddatum ausrechnen.
Wer am unteren Ende bestellt, hat keinen Puffer mehr: Ein Tippfehler in der Adresse, eine fehlgeschlagene Zahlung oder eine Rückfrage kostet Tage, die dann fehlen. Deshalb gilt: Der Termin drei Wochen vor dem Ablauf ist der, den Sie sich in den Kalender schreiben. Die fünf Werktage sind die Untergrenze, nicht die Planungsgröße. Wie die Aktivierung im Detail abläuft und warum Sie Werktage besser konservativ als Montag bis Freitag zählen, erklärt der Ratgeber Nachsendeauftrag Dauer und Aktivierung.
| Laufender Auftrag endet am | Anschlussauftrag beginnt am | Empfohlen: bestellen bis (3 Wochen vor Ablauf) | Spätestens (5 Werktage vor Start) |
|---|---|---|---|
| Sa, 31.10.2026 | So, 01.11.2026 | Sa, 10.10.2026 | So, 25.10.2026 |
| Mo, 30.11.2026 | Di, 01.12.2026 | Mo, 09.11.2026 | Mo, 23.11.2026 |
| Di, 15.12.2026 | Mi, 16.12.2026 | Di, 24.11.2026 | Di, 08.12.2026 |
| So, 31.01.2027 | Mo, 01.02.2027 | So, 10.01.2027 | So, 24.01.2027 |
| So, 28.02.2027 | Mo, 01.03.2027 | So, 07.02.2027 | So, 21.02.2027 |
| Do, 15.04.2027 | Fr, 16.04.2027 | Do, 25.03.2027 | Do, 08.04.2027 |
Werktage sind hier konservativ als Montag bis Freitag gezählt, jeweils fünf volle Werktage zwischen Bestelltag und Starttag; Feiertage sind nicht berücksichtigt. Fällt einer in den Zeitraum, bestellen Sie einen Tag früher. Die letzte Spalte ist die Untergrenze ohne jeden Puffer, planen Sie mit der Spalte davor.
Unser Tipp
Notieren Sie sich den Ablauftermin Ihres aktuellen Nachsendeauftrags und stellen Sie den neuen Auftrag spätestens zwei, besser drei Wochen vorher. So vermeiden Sie eine Lücke, in der Post an die alte Adresse zugestellt oder an den Absender zurückgesendet wird.
Was passiert, wenn Sie den Anschluss verpassen
Endet der erste Auftrag am 31. Oktober und beginnt der zweite erst am 10. November, wird die Post in den Tagen dazwischen wieder an die alte Adresse zugestellt. Der Anschlussauftrag greift ausschließlich für Sendungen ab seinem Startdatum. Was vorher zugestellt wurde, holt er nicht nach.
Was mit dieser Post geschieht, hängt von der alten Anschrift ab. Wohnt dort inzwischen ein Nachmieter, landet Ihre Post in dessen Briefkasten, und Sie sind darauf angewiesen, dass er sie aufhebt oder mit einem Vermerk zurück in den Postlauf gibt. Ist der Briefkasten nicht mehr beschriftet oder die Wohnung leer, geht die Sendung als unzustellbar an den Absender zurück, sofern ein Absender angegeben ist. Bei Schreiben mit Fristen, etwa Bescheiden, Mahnungen oder Vertragsunterlagen, ist das mehr als ein Ärgernis.
Rückwirkend lässt sich das nicht heilen. Der Anschlussauftrag kann frühestens fünf Werktage nach der Bestellung beginnen, ein Startdatum in der Vergangenheit ist nicht möglich. Die einzige Abhilfe ist, den Anschluss sofort zu stellen, damit die Lücke nicht länger wird, und für die Zwischenzeit den Nachmieter oder die Nachbarn zu bitten, Post aufzuheben. Wichtige Absender wie Bank, Versicherung, Behörden und Arbeitgeber informieren Sie in dieser Situation am besten direkt.
Ein Hinweis zur Reichweite: Der Nachsendeauftrag gilt für Briefsendungen. DHL-Pakete sind nicht enthalten, denn Brief- und Paketnetz sind getrennt, auch wenn beide zur Deutsche Post DHL Group gehören. Für Pakete hilft weder der erste Auftrag noch der Anschluss; hier müssen Sie die Adresse bei den Versendern selbst ändern. Details im Ratgeber DHL-Pakete und Nachsendeauftrag.
Wie Sie den Termin nicht verpassen
Der Anschlussauftrag scheitert in der Praxis selten am Verfahren, sondern am Vergessen. Sechs Monate sind schneller vorbei als gedacht, und die Post erinnert nicht von sich aus an das Ende. Zwei Wege, den Termin abzusichern:
Kalender und Erinnerung: die einfachste Lösung
Tragen Sie direkt nach der Bestellung des ersten Auftrags einen Termin ein, und zwar nicht das Enddatum selbst, sondern den Tag drei Wochen davor. Aktivieren Sie die Erinnerungsfunktion Ihres Kalenders, damit der Eintrag nicht untergeht. Legen Sie die Auftragsbestätigung der Post dort ab, wo Sie sie beim Termin wiederfinden, denn darin stehen Enddatum und Auftragsnummer. Wer von vornherein zwölf oder vierundzwanzig Monate plant, trägt alle Termine auf einmal ein. In einem Haushalt mit mehreren Personen sollte eine Person ausdrücklich zuständig sein. Das kostet nichts und reicht in den meisten Fällen aus.
Ein Dienstleister, der den Ablauftermin im Blick behält
Wer sich um den Termin nicht selbst kümmern möchte, kann die Anschlussaufträge an einen Dienstleister abgeben. Bei nachsendeauftrag.help geben Sie Ihre Umzugsdaten einmalig ein und wählen die gewünschte Gesamtlaufzeit: sechs, zwölf oder vierundzwanzig Monate. So läuft es ab:
- Sie geben Ihre alte und neue Adresse ein und wählen die gewünschte Gesamtlaufzeit, zum Beispiel zwölf Monate.
- Wir richten den ersten Sechs-Monats-Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post für Sie ein.
- Wir behalten den Ablauftermin im Blick und melden uns rechtzeitig für den Folgeauftrag, damit keine Lücke entsteht.
- Über jeden gestellten Auftrag erhalten Sie eine Bestätigung per E-Mail.
Das kostet mehr als der direkte Weg über die Post: Dort zahlen Sie 31,90 € je Sechs-Monats-Auftrag online, also 63,80 € für zwölf und 127,60 € für vierundzwanzig Monate; einen Mengenrabatt gibt es bei der Post nicht. Bei uns kosten sechs Monate 129,90 €, zwölf Monate 239,90 € und vierundzwanzig Monate 449,90 €, jeweils inklusive der Postgebühren und der Mehrwertsteuer. Nur in dieser Staffel sinkt der Monatswert, von 21,65 € über 19,99 € auf 18,75 €. Der Aufpreis bezahlt die Fristenüberwachung und die Abwicklung, nicht einen günstigeren Tarif bei der Post. Den vollständigen Vergleich beider Seiten finden Sie im Ratgeber Nachsendeauftrag für 12 Monate, alle Einzelpreise im Ratgeber Nachsendeauftrag Kosten.
Wir sind ein unabhängiger Dienstleister und stehen in keiner Verbindung zur Deutschen Post AG. Verbraucherzentralen warnen ausdrücklich vor Anbietern, die diesen Aufschlag verschleiern oder sich als Deutsche Post ausgeben; woran Sie seriöse Angebote erkennen, steht im Ratgeber Warnung vor teuren Drittanbietern. Wer den Termin selbst im Kalender führen kann, fährt mit dem Direktweg günstiger.
Wie lange ein Nachsendeauftrag insgesamt laufen kann
Seit der Änderung im Januar 2025 gibt es bei der Deutschen Post nur noch eine Laufzeit je Auftrag: sechs Monate. Zuvor konnten Sie zwischen sechs und zwölf Monaten wählen. Längere Zeiträume entstehen ausschließlich durch aufeinanderfolgende Aufträge: zwei für zwölf Monate, vier für vierundzwanzig. Über unseren Service lassen sich bis zu vierundzwanzig Monate buchen, realisiert durch genau diese Kette.
Eine Obergrenze für die Zahl aufeinanderfolgender Aufträge gibt es nach unserer Kenntnis nicht. Theoretisch lässt sich die Nachsendung so unbegrenzt fortsetzen, solange Sie rechtzeitig einen neuen Auftrag stellen. Sinnvoll ist das allerdings nur als Sicherheitsnetz: Ziel bleibt, dass alle Absender die neue Adresse kennen und die Nachsendung irgendwann nicht mehr gebraucht wird. Brauchen Sie sie früher nicht mehr als geplant, lesen Sie Nachsendeauftrag kündigen und stornieren; eine Erstattung ist dabei nicht selbstverständlich.
Fazit: Rechtzeitig für den Anschluss sorgen
Die Beschränkung auf sechs Monate bei der Deutschen Post bedeutet nicht, dass Sie sich damit abfinden müssen, nur, dass Sie den Anschluss selbst organisieren. Drei Dinge entscheiden:
- Startdatum: der Tag nach dem Ablauf des laufenden Auftrags.
- Bestellzeitpunkt: zwei bis drei Wochen vorher, mindestens fünf Werktage vor dem Start.
- Absicherung: ein Kalendereintrag mit Erinnerung oder ein Dienstleister, der den Ablauftermin im Blick behält.
Dafür haben Sie zwei Möglichkeiten. Selbst bestellen: rechtzeitig vor Ablauf einen neuen Auftrag bei der Post stellen, günstiger, aber Sie müssen selbst daran denken. Beauftragen: über einen Dienstleister wie nachsendeauftrag.help direkt zwölf oder vierundzwanzig Monate buchen; wir behalten den Ablauftermin im Blick und melden uns rechtzeitig für den Folgeauftrag.
Egal welchen Weg Sie wählen: Warten Sie nicht, bis Ihr aktueller Nachsendeauftrag abgelaufen ist. Dann ist es zu spät, und Post geht an die alte Adresse oder zurück an den Absender. Planen Sie den Anschlussauftrag zwei bis drei Wochen vor dem Ablauf ein.
Ablauftermin im Blick behalten lassen
Sie geben Ihre Daten einmal ein. Wir stellen den Auftrag bei der Deutschen Post, behalten den Ablauftermin im Blick und melden uns rechtzeitig für den Folgeauftrag. Die Gebühren der Post sind enthalten.
Laufzeit wählen und beauftragen →129,90 € für 6 Monate · 239,90 € für 12 Monate · 449,90 € für 24 Monate, inkl. MwSt. Wer den Anschlussauftrag selbst stellt, zahlt bei der Post 31,90 € je sechs Monate.
Lieber selbst stellen? Anleitung: die drei Wege zum Nachsendeauftrag
Häufige Fragen zur Verlängerung
Kann ich meinen Nachsendeauftrag bei der Deutschen Post verlängern?
Direkt verlängern können Sie einen bestehenden Nachsendeauftrag nicht. Sie müssen einen komplett neuen Sechs-Monats-Auftrag stellen, dessen Startdatum auf den Tag nach dem Ende des laufenden Auftrags fällt, und ihn erneut bezahlen. Was sich an einem laufenden Auftrag dagegen noch anpassen lässt, etwa die Nachsendeadresse oder das Startdatum vor dem Beginn, und was bei Namen geht und was nicht, steht im Ratgeber Nachsendeauftrag ändern. Alternativ können Sie über einen Dienstleister wie nachsendeauftrag.help direkt zwölf oder vierundzwanzig Monate buchen; wir behalten den Ablauftermin im Blick und melden uns rechtzeitig für den Folgeauftrag.
Wie lange im Voraus muss ich den neuen Nachsendeauftrag stellen?
Stellen Sie den Anschlussauftrag zwei bis drei Wochen vor dem Ablauf des laufenden Auftrags, das ist die Empfehlung der Deutschen Post. Das Minimum sind fünf Werktage zwischen Bestellung und Startdatum. So vermeiden Sie eine Lücke, in der Post an die alte Adresse zugestellt würde. Umgekehrt gilt: Brauchen Sie die Nachsendung früher nicht mehr, lesen Sie Nachsendeauftrag kündigen und stornieren, und beachten Sie, dass eine Erstattung nicht selbstverständlich ist.
Wie viel kostet die Verlängerung des Nachsendeauftrags?
Direkt bei der Deutschen Post kostet ein neuer Sechs-Monats-Nachsendeauftrag 31,90 € online oder 34,90 € in der Filiale, für Geschäftskunden 51,90 € beziehungsweise 54,90 €. Über nachsendeauftrag.help erhalten Sie Einrichtung und Fristenüberwachung aus einer Hand: 6 Monate für 129,90 €, 12 Monate für 239,90 € oder 24 Monate für 449,90 €, jeweils inklusive Postgebühren. Innerhalb dieser Staffel sinkt der Monatswert mit der Laufzeit; bei der Post gibt es keinen Mengenrabatt, dort kostet jeder Auftrag gleich viel. Alle Preise inkl. MwSt.
Mein Nachsendeauftrag ist abgelaufen: Was kann ich tun?
Stellen Sie sofort einen neuen Auftrag. Er beginnt frühestens fünf Werktage nach der Bestellung, ein Startdatum in der Vergangenheit ist nicht möglich. Post, die seit dem Ablauf an die alte Adresse gegangen ist, wird nicht nachträglich umgeleitet. Bitten Sie den Nachmieter oder die Nachbarn, Sendungen aufzuheben, und informieren Sie wichtige Absender direkt: Bank, Versicherung, Behörden, Arbeitgeber. Je schneller der neue Auftrag steht, desto kürzer bleibt die Lücke.
Wo finde ich das Ablaufdatum meines Nachsendeauftrags?
In der Auftragsbestätigung, die Sie von der Deutschen Post erhalten haben. Dort stehen Enddatum und Auftragsnummer. Bewahren Sie die Bestätigung bis zum Ende der Nachsendung auf; Sie brauchen sie auch, wenn Sie den Auftrag ändern oder eine Rückfrage an den Kundenservice stellen möchten. Wer sie nicht mehr findet, erfragt das Enddatum beim Kundenservice, statt es zu schätzen.
Kann der Anschlussauftrag rückwirkend beginnen?
Nein. Ein Nachsendeauftrag wirkt immer erst ab seinem Startdatum, und das liegt frühestens fünf Werktage nach der Bestellung. Sendungen, die vorher zugestellt wurden, bleiben an der alten Adresse. Deshalb ist der Vorlauf so wichtig: Wer den Anschluss zwei bis drei Wochen vor dem Ablauf bestellt, hat dieses Problem nicht.
Muss ich beim Anschlussauftrag alle Daten neu eingeben?
Ja. Der Anschlussauftrag ist ein vollständiger Neuauftrag. Sie geben alte und neue Adresse erneut ein sowie jeden Namen, der nachgesendet werden soll, und bezahlen die Gebühr noch einmal. Achten Sie auf dieselbe Schreibweise der Namen wie auf Ihrer Post, damit nichts liegen bleibt. Einen Rabatt für Folgeaufträge gibt es nicht.
Gilt der Anschlussauftrag auch für DHL-Pakete?
Nein. Der Nachsendeauftrag der Deutschen Post umfasst Briefsendungen; DHL-Pakete sind nicht enthalten, ebenso wenig Sendungen von Hermes, DPD, GLS oder UPS. Das gilt für den ersten Auftrag genauso wie für jeden Anschlussauftrag. Für Pakete müssen Sie die Adresse bei den Versendern und in den Online-Shops selbst ändern. Details im Ratgeber DHL-Pakete und Nachsendeauftrag.
Gilt das Verfahren auch für Geschäftskunden?
Ja. Auch für geschäftliche Nachsendeaufträge gilt seit Januar 2025 die Laufzeit von sechs Monaten, und auch hier gibt es keine Verlängerung, sondern nur den Anschlussauftrag. Der Unterschied liegt im Preis: 51,90 € online und 54,90 € in der Filiale je Auftrag. Details im Ratgeber Nachsendeauftrag für Firmen.
Kann ich den Anschlussauftrag auch in der Filiale stellen?
Ja. Der Anschlussauftrag lässt sich online oder in der Postfiliale stellen, mit denselben Fristen: mindestens fünf Werktage Vorlauf, empfohlen zwei bis drei Wochen. In der Filiale kostet er 34,90 € statt 31,90 € online, geschäftlich 54,90 € statt 51,90 €. Was sonst für den einen oder anderen Weg spricht, vergleicht der Ratgeber Nachsendeauftrag online oder in der Filiale.
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